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3 Gründe, warum du immer noch stotterst

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Oder sagen wir: 3 sehr wahrscheinliche Gründe, die deine Stottersymptomatik nach wie vor aufrechterhalten. Vielleicht ärgerst du dich desöfteren mit Gedanken wie: „Mal läuft es ganz gut und mal wieder überhaupt nicht.“ Warum ist das so? Warum wartet nach kurzfristigen Verbesserungen immer wieder der Rückschritt auf dich?

Die erprobten Techniken sind zu keiner Gewohnheit geworden

Sprich: Du wendest das, was für dich ganz gut funktioniert hat, nicht regelmäßig an und fällst immer wieder zurück in deine alten Sprechmuster. Vielleicht hast du bei einem Logopäden eine gewisse Atemtechnik trainiert, oder bei einem Sprachtherapeuten eine gelassenere Form der Artikulation. Warum aber klappt es in der Therapie ganz gut, im Alltag jedoch scheiterst du immer wieder?

Entweder, weil du es schlicht vergisst, als wäre die Technik ein Schlüssel, den man einfach so auf dem Küchentisch liegenlassen könnte. Oder, weil es dich zu viel Energie und Konzentration kostet, immer wieder genau darauf zu achten. Wir Menschen sind nicht nur Gewohnheits-, sondern auch Gemütlichkeitstiere.

Und das ist auch gut so!

Denn Gewohnheiten machen es unserem Gehirn möglich, uns bewusst auf neue Herausforderungen des Alltags zu konzentrieren, während das Un(ter)bewusstsein das Übliche übernimmt und diese auf Autopilot funktionieren lässt.

Problem: Wenn es sich dabei um Gewohnheiten handelt, die dir im Wege stehen und dich um dein Ziel und Lebensglück bringen. In diesem Falle bedarf es dem Knowhow, wie man alte Gewohnheiten ablegt und neue Verhaltensweisen automatisiert.

Auch die Sache mit der Gemütlichkeit ist per se nicht falsch! Balu der Bär würde einem stotternden Menschenkind sehr gelegen kommen, wenn er ihm den Ohrwurm verpasst: „Probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit…“

Nur beide Sachverhalte zusammen funktionieren nicht: Wer neue Gewohnheiten erzeugen will, muss aus der Gemütlichkeitszone erst einmal herauskommen. Sie heißt deshalb ja auch „Komm-Vor-Zone“. 😉

Werde dir also darüber klar, welche Technik sich für dich prinzipiell gut eignet und Erfolge aufweist, um diese dann nicht nur beharrlich zu trainieren, sondern mit gewievten mentalen Techniken in deinem Unterbewusstsein zu installieren. Geschafft hast du es, sobald die alten Muster sich anstrengender anfühlen als die neuen, und mehr Konzentration erfordern.

2. Du entgegnest der Stottersymptomatik hauptsächlich auf physischer Ebene

Jene Methoden, mit denen du dein Problem körperlich in Angriff nimmst, sind grundsätzlich sinnvolle aber ebenso unvollständige Lösungsansätze. Nicht zu letzt ist Stottern ein psychosomatisches Stressreaktionsmuster – auch wenn neue Studien bestimmte Gehirnareale dafür in Verdacht ziehen.  Psychosomatik beschreibt den Zusammenhang zwischen unserem bewussten und un(ter)bewussten Geist (Psyche) und unserem Körper (Soma). Sprache ist etwas Mechanisches und somit zähle ich sie zur körperlichen Ebene – genau wie den Atmungsvorgang. Eine Lösung hauptsächlich oder sogar vollständig auf dieser Ebene zu suchen, käme dem Versuch gleich, deinen viel zu lauten Klingelton auf deinem Smartphone immer wieder manuell herunterzudrehen, weil du es bisher verpasst hast, die Grundeinstellungen des Gerätes zu verändern. Der nervige Klingelton ist Ausdruck deiner Einstellungen, die bei so manchem komplexen Endgerät jedoch nicht immer so einfach zu finden sind.

Wie Albert Einstein schon wusste: Probleme kann man nicht auf der selben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind. Darüber sind sich auch die hermetischen Prinzipien einig.

Ziel ist es für dich als stotternde Person, den Zugang in dein Un(ter)bewusstes zu finden und dort die richtigen Regler zu betätigen, die deine Ausgabe von „Stottern“ auf „Flow“ umstellen.

Die schlechte Nachricht ist: Es wird nicht nur ein einziger Regler sein, den du einfach antippen kannst. Vielmehr wird es ein Spielfeld an Zahnrädern sein, wie bei einer analogen Uhr, welche aber die Zeit in Berlin, Paris, New York und Shanghai gleichzeitig anzeigt. Irgendwo haken ein paar feine Rädchen – lass sie uns finden und einrasten!

3. Du identifizierst dich (noch) mit einem Stotternden

Denk jetzt mal nicht an einen rosa Elefanten!

Na?

Du wirst mir beipflichten: Du hast gerade sicherlich nicht an ein grünes Nilpferd gedacht. Was ist, wenn du deinen Kindern immer wieder beim Malen einen rosa Elefanten aufs Papier zauberst – deine Kinder aber endlich mal etwas anderes sehen wollen? Du kannst aber nur einen rosa Elefanten. Sie wollen aber keinen mehr!

Du ja eigentlich auch nicht, aber rosa Elefanten sind so einfach und gewohnt für dich zu zeichnen! Solange dir keine klare Idee vorschwebt, was genau du anderes zeichnen könntest, wird es schier unmöglich, etwas anderes aufs Blatt zu bekommen.

Was ich dir damit sagen möchte: Wenn du etwas Konkretes nicht mehr haben willst, benötigst du etwas Konkretes, das du stattdessen ins Visier nimmst.

Dieses Problem haben viele Menschen, die abnehmen möchten. Ihr Ziel ist es, nicht mehr so dick zu sein und halten damit ihr Identifikationsbild aufrecht. Sobald sie sich mit einem Gefühl und Bild von sich identifizieren, durch das sie sich wohl, schlank und attraktiv fühlen, beginnen sie ihre Realität tatsächlich neu zu gestalten. Rückfälle werden immer seltener und Jojo-Effekte verschwinden, weil diese Personen nun gesundheitsbewusste Persönlichkeiten sind, die sich wohl fühlen. Und welcher bewusste Mensch, der seinen Körper wertschätzt und sich darin wohlfühlt, würde sich derart ungesund ernähren?

Das Problem ist demnach nicht auf der physikalischen Ebene in Form von Essen und Essgewohnheiten zu beheben, sondern auf der Persönlichkeitsebene darüber!

Für dich als Stotterer gilt: Du darfst dich für ein anderes Selbstbild entscheiden und dieses sukzessive stärken. Den Stempel „Stotterer“ wirfst du in die Tonne und erschaffst eine neue Identität. Eine, die du wirklich verkörpern willst – auch wenn du zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so recht daran glauben kannst. Ein Stückchen „Arbeit“ liegt vor dir, aber ich kann dich beruhigen: Glaube ist ein trainierbarer Muskel. Es bedarf nur eines klaren Systems, welches dir diesen Prozess ermöglicht, ein Persönlichkeits-Upgrade in dir zu installieren, in welchen das Stottern out of date ist.

Wenn du Interesse hast, Schritt für Schritt zu erlernen, wie du eine neue Identität aufbaust, die Psyche aufräumst und konstruktivere Gewohnheiten verinnerlichst, damit neuer Redeflow der körperliche Ausdruck eines gesunden Geistes ist – dann habe ich grandiose Neuigkeiten für dich: Mein flowtential Champion Programm ermöglicht dir genau diese Veränderung! Trag dich einfach hier für ein kostenfreies Erstgespräch ein und lass uns über deine Möglichkeiten sprechen!

Gruß mit Hut,

Markus