Das naivste Gedicht der Welt

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Das naivste Gedicht der Welt

Nicht ein Wort scheint ihrer mächtig
 Jeder Satz so niederträchtig
 Beim Versuch sie zu beschreiben

 Meine Torheit mag es sein
 Scheiternd noch im Vorhinein
 Sie doch wörterlich zu kleiden

 Diese Freude zu verschenken
 Ohne je daran zu denken
 Etwas dafür zu erhalten

 Diese Basis dieser Welt
 Die Vollkommnung meiner Selbst
 Königin all der Gewalten

 Diese Wurzel wie auch Blüte
 Friede in der eig’nen Güte
 Wenn man klein und groß verzeiht

 Dieses Gut der süßen Träume
 Und der Sprung hoch über Zäune
 Richtung Grenzenlosigkeit

 Das Gefühl nun anzukommen
 So als wär‘ die Wand erklommen
 Die bis dahin vor mir stand

 Nein, das alles ist sie nicht
 All das klingt so lächerlich
 Weis’ mir alles von der Hand