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Sollte ich mein Stottern akzeptieren und lernen, damit umzugehen?

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Muss ich mich mit dem Stottern abfinden? Ist noch ein normales flüssiges Sprechen in meinem Fall möglich oder finde ich mich lieber damit ab? Doch wie könnte ich jemals Frieden damit finden? Fragen, die dich möglicherweise seit langem beschäftigen.

Ob du Stottern akzeptieren sollst ist keine Schwarz-Weiß-Frage, die sich mit Ja oder Nein beantworten lässt. Viel mehr ist sie eine Frage des Zeitpunkts und der Geisteshaltung. Was meine ich damit?

Für den Moment darfst du den Status Quo annehmen und lernen, dich selbst TROTZ des stotternden Sprechverhaltens wertzuschätzen. Dich zu achten und wenn es geht auch bedingungslos zu lieben.

Ein anfangs schwieriges Unterfangen, ich weiß!

Fang doch mit „Mögen“ an: Ich mag mich. Oder noch einen Schritt zurück: Ich kann mir vorstellen, mich auch mit meinem Stottern zu mögen!

Es muss nicht gleich um bedingungslose Selbstliebe gehen. Es geht um Wertschätzung. „Dies und das habe ich gut gemacht.“ „Diese oder jene Eigenschaft mag ich an mir!“

Die Bewertung fällt nur auf die positiven Dinge. Alles, was du bisher an dir als negativ bewertet hast, wird neutral. Hör auf, dich nur auf dein Sprechverhalten zu reduzieren!

Ja, mag sein dass du dich gerade durch den Alltag stotterst, aber erst das Leiden darunter macht es zum Problem.

Dein Problem ist nicht das Stottern, sondern deine Reaktion auf dein Stottern! Diese Reaktion hält den Kreislauf mit aufrecht und versperrt dir jede Chance auf Veränderung.

Wenn du dich ein bisschen mehr selbst angenommen hast, dich für andere Merkmale wertgeschätzt hast und die Redeflussstörung nicht mehr so emotional betrachtest, wartet der nächste Schritt: Akzeptiere, dass Stottern nicht dein Schicksal ist!

Entwickle nach und nach den Glauben, dass es möglich ist, Stottern zu überwinden und ausdrucksstark zu sprechen! Anfangs schwer daran zu glauben, oder?

Taste dich auch hier langsam heran und werde warm mit dem Gedanken: Ja, es besteht die grundsätzlich die Möglichkeit, dass ein Stotterer seine Stottersymptomatik reduzieren und irgendwann überwinden kann. Wenn der Markus es geschafft hat, und 100 andere ihm gleichtaten, dann besteht diese Möglichkeit auch für mich!

Jeder Glaube an etwas ist trainierbar. Ein Glaube ist wie ein Muskel, der mit jeder motivierten Wiederholung wächst und stärker wird. Ein Glaubenssatz ist auch nur ein chronisch gewordener Gedanke. Ein Gedanke, den du so oft wiederholt hast, dass er für dich im Laufe der Zeit Wahrheitscharakter angenommen hat. Und was uns Jesus und andere spirituelle Lehrer seit eh und je klarmachen wollen: Uns geschieht nach unserem Glauben! Die Wissenschaft kann dies durch den Placebo-Effekt, die Entdeckung der Epigenetik und anderen Studien immer mehr nachweisen.

Sollst du dein Stottern nun akzeptieren?

Nein, du sollst DICH selbst akzeptieren! Und danach machst du dich auf den Weg zu einer weiterentwickelten Version deiner selbst. Ein Upgrade von dir. Akzeptiere möglichst emotionslos, wie die Dinge gerade aussehen: Ja, du hast ein Stottern in deinem Sprechen. Wie ein neutraler Wissenschaftler, der diese Sachlage feststellt.

Ist die Emotion geringer, kannst du dein neues Ich entwickeln. Alles fängt beim Sehen an: Ja, ich kann mich als selbstbewusster, ausdrucksstarker Kommunikator sehen! Was ich mit meinem Herzen und vor meinem inneren Auge sehen kann, kann und wird auch Realität werden.

Ich habe diese Wandlung hinter mir, und wandle mich weiter zum nächsten Level meines Lebens. Bist auch du bereit für diese Transformation? Dann freue ich mich, dein Tour Guide zu sein, der dich in deine ausdrucksstarke Zukunft führt!

Du hast den 100-Tage-Onlinekurs „Stottern war gestern“ bereits durchlaufen?

Nein? Worauf wartest du?

Alternativ kannst du ein vertrautes, kostenfreies Kennenlern-Gespräch mit mir vereinbaren. Dort sehen wir uns gemeinsam an, wo du stehst, wo du hinwillst, und wie du das erreichen kannst!

Sei dir der Rede wert!

Gruß mit Hut,

FLOWmaker Markus